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Donnerstag, 9. Juli 2026

Rotwein-Zwiebel-Marmelade

Der ultimative Burger-Booster: Sticky Primitivo-Zwiebeln

Du suchst nach dem perfekten Upgrade für deine Burger und Steaks? Dann ist diese Rotwein-Zwiebel-Marmelade genau dein Ding! 
Der Clou: Das Ganze ist absolut stressfrei und schnell zubereitet. Abgefüllt in praktische Einmachgläser hast du so immer ein genialen Allrounder im Kühlschrank parat. Wenn der Heißhunger kommt, einfach den Deckel ab und das Glas kurz in der Mikrowelle warm machen. 

Zutaten

  • 1.000 g rote Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • Ein guter Schuss Olivenöl
  • 1 Flasche Rotwein (am besten einen Primitivo)
  • 6 EL Honig
  • 4 EL brauner Zucker
  • 4 EL dunkler Balsamico-Essig
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Basis: Schnapp dir die roten Zwiebeln, schäle und halbiere sie. Schneide sie anschließend in rustikale, dicke Scheiben.

  2. Das Anschwitzen: Lass die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf aufschäumen. Die Zwiebeln darin langsam glasig dünsten – achte darauf, dass sie dabei keine Farbe annehmen, sie sollen schön weich werden.

  3. Das Finale: Lösche das Ganze mit der Flasche Primitivo ab und lass den Wein etwas reduzieren. Jetzt rührst du Honig, braunen Zucker und Balsamico unter. Schmecke die Mischung mit Salz und Pfeffer ab und lass alles einmal kräftig aufkochen.

  4. Die perfekte Konsistenz: Von nun an nur noch köcheln lassen, bis die Zwiebeln eine herrlich sämige, klebrige Konsistenz erreicht haben. Fertig ist das Topping!



Mein Tipp:
Die Zwiebeln können sofort heiß serviert werden. Sie passen perfekt zu allem, was frisch vom Rost kommt – egal ob saftiges Beef-Patty, Steak oder vegetarische Grill-Alternativen. Bitte immer warm servieren, so schmecken sie einfach am besten!

Dienstag, 2. Mai 2023

Hähnchenstreifen in Honig-Senf-Marinade

für zwei Personen als Hauptspeise

Zutaten:
2 Hähnchenbrustfilets

Marinade:
8 EL Dijon Senf
4 EL Honig
2 EL Olivenöl
2 TL Currypulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL grobes Meersalz
1/4 TL Cayennepfeffer
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Aufwand:
10 Minuten Zubereitungszeit
1-2 Stunden Marinierzeit
15 Minuten Grillzeit

Hähnchenstreifen in Honig-Senf-Marinade

1:: Wir nehmen zuerst das Fleisch aus dem Kühlschrank und tupfen es mit Küchenpapier ab. Anschließend schneiden wir die Filets in lange Streifen. Der Vorteil ist hier gegenüber dem Filet am Stück, dass es auf dem Grill schnell durchgegart ist und es durch diese Schnittart knusprig als auch saftige Bereiche an jedem einzelnen Stück Fleisch gibt.

2:: Nun mischen wir all die Zutaten für die Marinade in einer Schüssel oder einem Teller zusammen. Das schöne an selbst gemachten Marinaden ist immer, dass man es je nach Belieben, Wetter, Beilagen oder Befinden steuern kann. So mag man am einen Tag mehr Schärfe und am anderen vielleicht mehr Süße.


3:: Anschließend geben wir die Hähnchenstreifen in die Marinade und decken das ganze ab, damit kein Sauerstoff dran kommt. Ich packe Fleisch zum marinieren auch sehr gerne in luftdichte Tüten. Nun packen wir das Fleisch in den Kühlschrank. Diese Marinade braucht nicht sonderlich lange. Ich strebe immer so eine oder zwei Stunden an. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn es mehr oder auch weniger ist. Vorsicht jedoch, wenn es über Nacht sein soll. Dann ziehe ich es vor, erst am nächsten Tag zu salzen, sonst könnte es ein Unglück geben.

4:: Wir nehmen das Fleisch gute 20 Minuten vor dem Grillen wieder aus dem Kühlschrank. Es wäre schön, wenn es noch etwas Raumtemperatur annehmen dürfte, bevor es auf den heißen Grill geworfen wird.

5:: Die Hähnchenstreifen wollen nun gegrillt werden. Wir lassen die Marinade von den Streifen noch etwas abtropfen, bevor wir sie auf den Grillrost legen. Hier nehme ich sehr gerne direkte und eher hohe Hitze. Man sollte die Streifen im Idealfall auch nur einmal wenden. Wir wenden die Streifen auf keinen Fall, solange sie noch am Rost kleben. Erst wenn sie sich leicht lösen, wollen sie auch gewendet werden. So kommt es oft, dass sie auf der ersten Seite zehn Minuten liegen und bereits durchgegart sind. Von der zweiten Seite mache ich dann gerne nur noch etwas Farbe dran und schon kann man die schmackhaften Leckerbissen servieren.


Dazu passt natürlich ganz hervorragend eine entsprechende BBQ-Sauce. 
Lasst es Euch schmecken.

TIPP: Curry
Ich habe da ein ganz wundervolles Curry von Spicebar gefunden. Es nennt sich Mango Curry (Fruchtig & Intensiv). Dieses passt ganz wundervoll zu Hühnchenfleisch und sollte in keine Küche fehlen.
#bezahlter Link

Dienstag, 9. Juli 2019

Ananas in Rum

als Nachtisch für 6 Personen

Zutaten:
1 ganze Ananas
6 EL Brauner Zucker
6 EL Rum
6 TL Honig
6 Blätter frische Minze
6 Kugeln Speiseeis nach Wahl

Aufwand:
15 Minuten Grillzeit


:: Ananas in Rum ::

Dieser Nachtisch ist so einfach und gleichzeitig sensationell. Wir brauchen eine reife Ananas. Der Rest ist recht flexibel. Doch wer das optimale Ergebnis erzielen will, hält sich an die oben aufgeführte Zutaten Liste. 

Zuerst waschen wir die frischen Minzblätter und legen sie auf ein Küchenpapier zum trocknen.

Anschließend kümmern wir uns um die Ananas.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie sich am besten vorbereiten lässt, indem man das obere und das untere Ende abschneidet und anschließen großzügig die Schale entfernt.

Eben, wie auf dem Bild gezeigt. Anschließend schneide ich die Ananas in ca. 1,5 - 2 cm dicke Scheiben und entferne den Strunk in der Mitte mit einem scharfen, spitzen Messer. Das geht am besten, wenn man die Scheibe hochkant hält, mit dem Messer direkt neben dem Stunk einschneidet und dann die Scheibe dreht.


Das Schlimmste ist überstanden. Nun, nur noch die Scheiben auf die Teller legen und mit jeweils einem Esslöffel (gutem) Rum beträufeln. Anschließend je einen Teelöffel braunen Zucker darauf verteilen und da dann etwas Honig in Kreisform darauf geben. Der Rum zieht sofort ein und der Honig hält uns nachher den braunen Zucker auf den Scheiben fest.

Zum Schluß noch kurz die Minzblätter in grobe Streifen schneiden und über die Ananasscheiben geben.


Wir legen die Scheiben nun auf den bei mittlerer Hitze vorgeheizten Grill und bewegen sie ca. 15 Minuten nicht. Auch auf keinen Fall wenden. Das Ergebnis wird Euch überraschen. Man kann nach der Zeit mit einer flachen Grillzange mal unter eine der Scheiben schauen. Wir wollen hier eine schön braun angegrillte Unterseite erzielen. Dann ist der Nachtisch auch schon fertig.

Die Minzblätter werden etwas crunchig. Der Alkohol aus dem Rum ist verschwunden und hinterlässt aber den typischen erwünschten Geschmack. Der braune Zucker ist leicht karamellisiert und ergibt mit der Säure der Ananas ein schönes Gaumenspiel.

Die Scheiben legen wir frisch gegrillt einfach auf einen kleinen Teller. Wer mag kann sehr gerne noch etwas Speiseeis dazu servieren. Je nach Geschmack Schoko, Vanille oder auch sonstige Richtungen sind geeignet. Ich würde aber keine Sorten mit Frucht dazu servieren. Eher noch ein kleines Gläschen von dem eben verwendeten Rum ;-)


TIPP: Honig verteilen
Ich bin absolut kein Freund von Plastikverpackungen und auch nicht unbedingt ein Freund von Supermarkt-Honig. Aber, hier haben wir es am einfachsten, wenn wir z. B. diese Dosierflaschen Flotte Biene von Langnese verwenden. Einfach drauf drücken und schon tropft der Honig in beliebiger Menge auf unsere Ananasscheibe.


Sonntag, 4. März 2018

Hähnchenspieße in FLH Marinade

als Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten:
4 Stück Hähnchenbrustfilet
1 Zweig frischer Rosmarin
½ TL Fenchelsamen
1 TL bunte Pfefferkörner
1 TL grobes Meersalz
1 Stück Limette
3 Stück Knoblauchzehen
3 EL Sonnenblumenöl
3 EL Honig

Aufwand:
30 Minuten Zubereitungszeit
6 Stunden Marnierzeit
16 Minuten Grillzeit

:: Hähnchenspieße in Fenchel-Limetten-Honig Marinade ::

Für die Marinade den Rosmarinzweig waschen, die Blätter vom  Zweig zupfen und grob in Stücke schneiden. Den Rosmarin, die Fenchelsamen, die Pfefferkörner und das Meersalz in einen Mörser geben und alles grob zu einer gleichmäßigen Gewürzmischung zerstoßen. Danach die Gewürzmischung in eine Schüssel geben. 

In diese Schüssel geben wir nun den Saft der Limette. Wir pressen die Knoblauchzehen hinein und geben das Sonnenblumenöl und den Honig dazu. Nun alles gründlich vermischen und fertig ist die Marinade.


Ich verwende am liebsten Spieße aus Metall. Da gibt es breite Varianten, welche das Wenden auf dem Grill sehr erleichtern. So dreht das Fleisch beim Wenden nicht auf dem Spieß. Außerdem kann man diese auch immer wieder verwenden. Holzspieße müssen vor dem Gebrauch 10 Minuten in Wasser gelegt werden, damit sich das Fleisch später wieder gut lösen lässt.

Die Hähnchenbrustfilets mit Küchenpapier trocken tupfen und unerwünschtes Fett mit einem Messer entfernen. Anschließend jedes Filet längs in 4 Streifen schneiden und wellenförmig auf die Spieße stecken. Die Spieße nun auf einen großen Teller geben, mit der Marinade begießen und mit einer Frischhaltefolie bedecken. Den Teller für gut 6 Stunden in den Kühlschrank geben, damit die Marinade ihr Werk verrichten kann.



Die Spieße ca. 20 – 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht eiskalt auf den Grill kommen.

Den Grill für geringe bis mittlere Hitze vorbereiten. Die Spieße nach Möglichkeit nur einmal wenden. Sie sind schnell gar und schmecken einfach nur köstlich.


TIPP: Geflügel
Es ist wichtig, die restlichen Zutaten nicht auf demselben Brett und mit demselben Messer wie das Geflügel zu schneiden und sich dazwischen gründlich die Hände zu waschen. Gerade im Umgang mit Geflügel ist besondere Vorsicht geboten. Es trägt häufiger als andere Fleischsorten Salmonellen oder Erreger, die Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können.

TIPP: Hähnchenbrustfilets
Diese Marinade klappt auch wunderbar mit Hähnchenbrustfiles am Stück. Hier ist eben zu beachten, dass wir mit etwas geringerer Hitze und daher auch etwas länger grillen müssen. Wir wollen schließlich, dass die guten Stücke im Kern durch und an der Außenseite noch nicht verbrannt sind.


Samstag, 20. Januar 2018

Glasierte Zwiebelscheiben

als Beilage für 4 Personen

Zutaten:
4 Stück rote oder weiße Zwiebel, groß
2 EL Balsamico-Essig
2 TL Honig
3 TL Brauner Zucker
1 EL Sojasauce
 Sonnenblumenöl
 Salz und Pfeffer aus der Mühle
 Zahnstocher

Aufwand:
10 Minuten Zubereitungszeit
20 Minuten Grillzeit

:: Glasierte Zwiebelscheiben (Männergemüse mal anders) ::

Die Zwiebeln schälen und anschließend quer zur Achse in ca. 1 - 2cm dicke Scheiben schneiden. Bitte darauf achten, dass die Scheiben ungefähr alle gleich dick sind. Die beiden Enden werden nicht benötigt. Durch jede einzelne Zwiebelscheibe mehrere Zahnstocher bis zur Mitte stecken, damit die Scheiben auf dem Grill nicht in Ringe zerfallen. Anschließend die Zwiebelscheiben auf einen Teller legen und großzügig von beiden Seiten mit Öl bepinseln, sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Glasur einfach den Essig mit Honig, Zucker und der Sojasauce in einer Schale gut vermengen.

Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten und eine Grillschale auf den Rost legen. Nach Erreichen der Temperatur die Zwiebelscheiben mit einer Grillzange in die Grillschale legen. Gelegentlich wenden. Gerne auch hin und wieder mit den Resten der Marinade aus Öl, Salz und Pfeffer bestreichen, welche auf dem Teller verblieben ist.

Den Gargrad erkennt man bei Zwiebeln sehr deutlich: Sie werden glasig und weich, wenn sie nahezu fertig sind.

Nach etwa der Hälfte der Grillzeit die Zwiebelscheiben wenden und mit der Glasur bestreichen. Nach ca. 5 Minuten ein letztes Mal wenden und die obere Seite ebenfalls bestreichen. 

Die Zwiebelscheiben nach der Grillzeit vom Grill nehmen und schön auf einem Teller anrichten. 

Überraschend lecker...


TIPP: Zucker und Grill
Man sollte darauf achten, dass kein Zucker auf den Grillrost kommt. Eingebrannter Zucker lässt sich nur sehr mühsam wieder entfernen. Daher bitte eine Grillschale oder eine Grillplatte verwenden.

Samstag, 2. Dezember 2017

Rauchige BBQ Sauce

Zutaten:
2 Stück Zwiebel
etwas Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
1 Ingwer (Walnussgroß)
150 g Apfelsaft
300 g Ketchup
2 EL Apfelessig
2 EL Honig
2 TL Espressopulver
2 TL geräuchertes Paprikapulver
2-3 TL Rauchsalz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Aufwand:
30 Minuten Zubereitungszeit

:: Rauchig BBQ Sauce ::

Die Zwiebeln schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Diese anschließend in einem Topf in etwas Olivenöl glasig andünsten. Währenddessen den Ingwer putzen und in ebenfalls sehr feine Würfel schneiden und dann noch kurz die Knoblauchzehen schälen.

Wenn die Zwiebeln im Topf glasig sind, die Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse rein pressen und den gewürfelten Ingwer hinzugeben. Kurz ziehen lassen und dann mit dem Apfelsaft ablöschen. Nun geben wir den Ketchup hinzu und regeln die Temperatur auf kleine Flamme. So, dass es eben gerade noch ein bisschen blubbert. 

Nun in aller Ruhe Apfelessig, Honig, Espressopulver, geräuchertes Paprikapulver, gut Rauchsalz und ordentlich frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzugeben. Dieser Pfeffer ist die einzige scharfe Note in dieser Sauce, also nicht zu zimperlich damit umgehen. Bei Unsicherheit gerne auch einfach abschmecken, und entsprechend nachwürzen. Noch ein paar Minuten köcheln lassen und dabei alles gut durchmischen. Fertig ist der Gaumenschmaus.

Durch Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Ketchup sollten wir eine wunderbar feste und fast "stückige" Konsistenz erreichen. Sollte die Sauce noch zu flüssig sein, einfach noch bisschen länger einkochen lassen.

Anschließend in ein verschließbares Glas geben und abkühlen lassen. Aufgrund der verwendeten Zutaten kann man die Sauce gerne auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Wir verzichten bei dieser Sauce auf die üblich verwendeten Dinge wie Chili und zusätzlichen Zucker. Die Sauce lebt von ihrem rauchig pfeffrigen Geschmack und dieser soll auch nicht anderweitig überdeckt werden.

Schmeckt super lecker zu gegrilltem Fleisch und noch besser zu selbstgemachtem Hamburger.

:: TIPP: Rauchige Gewürze
Bei Spicebar.de bekommt man ganz wundervolle, rauchige Gewürze. So haben wir dort zum einen die "Rauchige Drecksau" als geräuchertes Paprikapulver und auch ein "Rauchsalz Premium". Beide eignen sich ganz vorzüglich für diese Sauce. Ebenso gibt es dort geniale Pfeffer in allen Varianten. Natürlich können diese Zutaten auch von anderen Lieferanten sein. Dies ist nur als Tipp gedacht...
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