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Dienstag, 2. Mai 2023

Hähnchenstreifen in Honig-Senf-Marinade

für zwei Personen als Hauptspeise

Zutaten:
2 Hähnchenbrustfilets

Marinade:
8 EL Dijon Senf
4 EL Honig
2 EL Olivenöl
2 TL Currypulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL grobes Meersalz
1/4 TL Cayennepfeffer
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Aufwand:
10 Minuten Zubereitungszeit
1-2 Stunden Marinierzeit
15 Minuten Grillzeit

Hähnchenstreifen in Honig-Senf-Marinade

1:: Wir nehmen zuerst das Fleisch aus dem Kühlschrank und tupfen es mit Küchenpapier ab. Anschließend schneiden wir die Filets in lange Streifen. Der Vorteil ist hier gegenüber dem Filet am Stück, dass es auf dem Grill schnell durchgegart ist und es durch diese Schnittart knusprig als auch saftige Bereiche an jedem einzelnen Stück Fleisch gibt.

2:: Nun mischen wir all die Zutaten für die Marinade in einer Schüssel oder einem Teller zusammen. Das schöne an selbst gemachten Marinaden ist immer, dass man es je nach Belieben, Wetter, Beilagen oder Befinden steuern kann. So mag man am einen Tag mehr Schärfe und am anderen vielleicht mehr Süße.


3:: Anschließend geben wir die Hähnchenstreifen in die Marinade und decken das ganze ab, damit kein Sauerstoff dran kommt. Ich packe Fleisch zum marinieren auch sehr gerne in luftdichte Tüten. Nun packen wir das Fleisch in den Kühlschrank. Diese Marinade braucht nicht sonderlich lange. Ich strebe immer so eine oder zwei Stunden an. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn es mehr oder auch weniger ist. Vorsicht jedoch, wenn es über Nacht sein soll. Dann ziehe ich es vor, erst am nächsten Tag zu salzen, sonst könnte es ein Unglück geben.

4:: Wir nehmen das Fleisch gute 20 Minuten vor dem Grillen wieder aus dem Kühlschrank. Es wäre schön, wenn es noch etwas Raumtemperatur annehmen dürfte, bevor es auf den heißen Grill geworfen wird.

5:: Die Hähnchenstreifen wollen nun gegrillt werden. Wir lassen die Marinade von den Streifen noch etwas abtropfen, bevor wir sie auf den Grillrost legen. Hier nehme ich sehr gerne direkte und eher hohe Hitze. Man sollte die Streifen im Idealfall auch nur einmal wenden. Wir wenden die Streifen auf keinen Fall, solange sie noch am Rost kleben. Erst wenn sie sich leicht lösen, wollen sie auch gewendet werden. So kommt es oft, dass sie auf der ersten Seite zehn Minuten liegen und bereits durchgegart sind. Von der zweiten Seite mache ich dann gerne nur noch etwas Farbe dran und schon kann man die schmackhaften Leckerbissen servieren.


Dazu passt natürlich ganz hervorragend eine entsprechende BBQ-Sauce. 
Lasst es Euch schmecken.

TIPP: Curry
Ich habe da ein ganz wundervolles Curry von Spicebar gefunden. Es nennt sich Mango Curry (Fruchtig & Intensiv). Dieses passt ganz wundervoll zu Hühnchenfleisch und sollte in keine Küche fehlen.
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Dienstag, 26. Juni 2018

Burger Italian Style

als Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten:
Patty:
700 g Rinderhackfleisch
3 EL Aceto Balsamico
2-3 Zweige frischer Rosmarin
3 Zehen Knoblauch
1 TL grobes Meersalz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Sauce:
4 EL Ketchup
2 EL Aceto Balamico
1 EL Dijon Senf
2 TL Mayonnaise
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle

Finish:
100 g Parmesan, gehobelt
4 Ciabatta Brötchen
1 Bund frischen Rucola

Aufwand:
20 Minuten Zubereitungszeit
8 Minuten Grillzeit

:: Burger Italian Style ::

Wir beginnen mit den Pattys. Dazu nehmen wir uns zuerst den frischen Rosmarin vor. Die Menge kann man je nach Geschmack und Intensität entsprechend selbst variieren. Ich mag es, wenn der Rosmarin geschmacklich durch kommt und daher nehme ich 2-3 Zweige aus dem Garten, wasche sie und tupfe sie mit einem Küchenpapier trocken. Anschließend einfach die Nadeln abstreifen und mit dem Messer fein hacken. 

Nun legen wir das Hackfleisch in eine Schüssel, geben den Aceto Balsamico und den Rosmarin dazu und pressen noch 3 Knoblauchzehen hinein. Anschließend würzen wir die Masse mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. 

Jetzt kommt der wichtige Teil:
Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Burger-Pattys auf dem Grill gerne fest und trocken werden. Daher gehen wir nun behutsam mit dem Hackfleisch um. Wir mischen alles vorsichtig in der Schüssel durch, kneten die Masse aber nicht. Anschließend formen wir mit den Händen vier gleich große (ca. 2cm dicke) Pattys und auch hier nicht zu sehr drücken. Sie sollten nach Möglichkeit fluffig und locker bleiben.

Nun mischen wir die Zutaten für die Sauce zusammen. Einfach Ketchup, Aceto Balsamico, Dijon Senf und Mayonnaise in eine Schüssel geben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren.

Den Grill bereiten wir auf mittlere bis starke, direkte Hitze vor und geben etwas Sonnenblumenöl auf den Grillrost. Die Pattys legen wir auf und warten so circa 4 Minuten. Die Pattys nicht vom Grill reißen. Sollten sie noch festkleben, wollen sie auch noch nicht gewendet werden. 

Sobald die Pattys gewendet sind, geben wir jeweils eine Hand voll vom gehobelten Parmesan darauf, damit dieser noch etwas zerlaufen kann.

Gegen Ende lege ich immer noch kurz die Ciabatta Brötchen auf den Grill, um die Innenseiten etwas anzurösten. Die Pattys bitte nicht zu lange grillen. In den letzten Sekunden kommt noch der frische Rucola auf die Pattys und schon sind unsere "Burger Italian Style" fertig. 

Wir servieren diese Burger natürlich mit der selbst gemachten Sauce und freuen uns auf eine sehr leckere Mahlzeit. Ein guter Burger muss nicht immer amerikanisch angehaucht sein. Hier haben wir eine geniale Variante mit dem Flair von Italien.


TIPP: Burgerpresse
Burgerpressen gibt es von allerlei Herstellern und sie sind bei großen Mengen an Burgern auch  wirklich hilfreich. Doch hier sind sie fehl am Platz. Die hier aufgeführten Pattys bitte mit den Händen formen. Sie sollen locker bleiben und das ist mit einer Presse nicht möglich. Wer trotzdem eine Burgerpresse anschaffen will, sollte unbedingt die PRO von Rösle verwenden. Sie bietet gegenüber anderen Pressen den einzig richtigen Patty Durchmesser von 12 cm, zeigt die Presstiefe anhand des Füllgewichts an und man kann die Pattys nach dem Pressen aufgrund des Rings sehr leicht entnehmen. Alles andere ist Spielzeug...
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Samstag, 10. März 2018

Schweinerücken Blauschimmelkäse


als Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten:
4 Stück Schweinerückensteak
100 g Blauschimmelkäse
3 EL Sonnenblumenöl
1 EL Senf
1 EL Sojasauce
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Aufwand:
5 Minuten Zubereitungszeit
1 Stunde Marnierzeit
10 Minuten Grillzeit

:: Schweinerücken mit Blauschimmelkäse überbacken ::

Die Schweinerückensteaks tupfen wir mit Küchenpapier ab und geben sie auf einen Teller. Dann verrühren wir Sonnenblumenöl, Senf und Sojasauce zu einer Marinade. Diese verteilen wir nun sorgfältig auf dem Fleisch.

Ich bedecke das marinierte Fleisch gerne mit Frischhaltefolie und gebe es dann für eine Stunde in den Kühlschrank, damit die Marinade ein Stück weit einziehen kann.

Anschließend bereiten wir den Grill für starke direkte Hitze vor. Schweinerückensteaks brauchen eine hohe Temperatur. Also scharf angrillen und lieber früher vom Grill nehmen, damit sie nicht trocken werden. 

Wir stellen nun den Blauschimmelkäse bereit und wenden das Fleisch 2 – 3 Minuten vor Fertigstellung ein letztes Mal und geben eine großzügige Scheibe Blauschimmelkäse drauf. Idealerweise haben wir dafür einen Grill mit Deckel, so bekommt der Käse auch wirklich Temperatur ab und wir haben den gewünschten Effekt.


Nachdem der Käse etwas verlaufen ist, nehmen wir das Fleisch vom Grill und servieren es heiß und frisch unseren Gästen. Ich bin mir sicher, dass alle begeistert sein werden.


Hier kann man mit sehr wenig Aufwand etwas ganz Besonderes auf den Teller bringen.

Salz und Pfeffer aus der Mühle stellen wir auf dem Esstisch bereit. Wer es noch würziger mag, kann sein Grillgut selbst auf dem Teller nachwürzen. 

TIPP: Blauschimmelkäse
Blauschimmelkäse besitzt die besten Eigenschaften, um etwas im Grill zu überbacken. Er fließt nicht zu sehr und hat eine ganz wundervolle Würze.

Samstag, 6. Januar 2018

Grüne Bohnen vom Grill

als Beilage für 2 Personen

Zutaten:
250 g grüne Bohnen
1 Stück Zwiebel
3 Scheiben Frühstücksspeck
1 EL Weißweinessig
6 EL Sonnenblumenöl
1 EL körniger Dijon-Senf
1 TL Bohnenkraut, getrocknet
1 Messerspitze Ascorbinsäure
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Aufwand:
15 Minuten Zubereitungszeit
10 Minuten Marinierzeit
20 Minuten Grillzeit

:: Grüne Bohnen vom Grill ::

Die Bohnen waschen und putzen. Also einfach die beiden Enden abschneiden und lange Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden. Nun in einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Bohnen ca. 8 Minuten blanchieren und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Dann in einem Sieb abtropfen zu lassen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Frühstücksspeck quer in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Bohnen, Zwiebel und die Frühstücksspeck-Streifen in eine Schüssel geben. Nun Weißweinessig, Öl, Dijon-Senf, Bohnenkraut und die Ascorbinsäure hinzugeben. Nach Belieben Salz und Pfeffer hinzugeben und alles sehr gründlich durchmischen. Die Ascorbinsäure brauchen wir als Antioxidans, damit die Bohnen schön grün bleiben.

Den Grill für mittlere Hitze vorbereiten und eine Grillschale auf den Grillrost geben. Nun die Bohnen mit einem Löffel in die Grillschale geben und den verbleibenden Rest der Marinade in der Schüssel belassen.


Während der Grillzeit die Bohnen immer wieder in der Grillschale wenden, damit sie von allen Seiten angegrillt werden.
Nach ca. 20 Minuten die Bohnen vom Grill nehmen und auf einen Teller geben. Die restliche Marinade über die Bohnen gießen.


Einfach lecker…


TIPP: Bohnen immer blanchieren
Leider musste ich nach mehreren Versuchen aufgeben. Rohe Bohnen kann man nicht grillen. Sie müssen einfach vorher ins kochende Wasser, sonst wird das nichts. Rohe Bohnen sind nun mal stark giftig. Das Risiko ist daher auch einfach zu hoch.

Samstag, 30. Dezember 2017

Grüner Spargel vom Grill

als Vorspeise oder Beilage für 4 Personen

Zutaten:
1.000 g frischer grüner Spargel
5 Scheiben dünn geschnittener Frühstücksspeck
Für die Vinaigrette:
4 EL Apfelessig
1 Stück fein gewürfelte kleine Zwiebel
4 TL körniger Dijon-Senf
8 EL Olivenöl
½ TL grobes Meersalz
½ TL frisch gemahlener Pfeffer

Aufwand:
15 Minuten Zubereitungszeit
10 Minuten Marinierzeit
8-10 Minuten Grillzeit

:: Grüner Spargel in Senfvinaigrette mit Speckkrümel ::

Für die Vinaigrette geben wir den Essig, die fein gewürfelten Zwiebel und den Dijon-Senf in eine Schüssel und vermengen alles gründlich. Nun würzen wir noch etwas mit Salz und Pfeffer. Anschließend schlagen wir das Olivenöl mit einer Gabel unter, bis sich eine homogene Emulsion ergibt. 

Den Spargel bereiten wir vor, indem wir ihn unter fließendem Wasser erst einmal gründlich waschen und wieder trocken tupfen. Anschließend brechen wir das unterste Ende ab. Dann legen wir die Spargelstangen auf eine Platte und beträufeln sie gleichmäßig mit grob der Hälfte der Vinaigrette.

Nun bereiten wir den Grill für mittlere direkte Hitze vor. Anschließend einfach die Spargelstangen auf den Grillrost geben. Den Spargel beim Grillen mehrfach wenden, bis er weich ist und sich beim Anheben leicht durchbiegt. 

Nebenher den Frühstücksspeck ebenfalls direkt auf den Grill geben, bis dieser knusprig ist. Dies dauert meist nur zwei Minuten.


Den Spargel nun zurück auf die Platte geben und die restliche Vinaigrette mit einem Löffel darauf verteilen. Anschließend den knusprigen Frühstücksspeck zerkrümeln und drüber geben.

Eine wahre Delikatesse vom Grill.


TIPP: Grünen Spargel putzen
Man kann ihn zwar schälen, doch das ist sehr mühsam und zeitaufwendig. Ich empfehle daher, den Spargel zu brechen. Wenn man die Stange am unteren Ende umbiegt, bricht sie genau dort, wo er gerade noch zart ist.

TIPP: Gerne auch vegetarisch
Statt dem Frühstücksspeck kann man auch ganz wunderbar Parmesan über den Spargel geben. Aber hier bitte nicht den geriebenen, sondern den gehobelten Parmesan.

TIPP: Es muss schnell gehen
Grüner Spargel kühlt schnell aus. Also wenn möglich, die Servierplatte während des Grillens warm halten.